Pilonidalsinus

Chirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Robert Grützmann, MBA

Pilonidalsinus

Vorbereitung des Untersuchungszimmers

Der Pilonidalsinus (Sinus pilonidalis, Steißbeinfistel, Dermoidzyste) ist eine entzündliche Erkrankung des Unterhautfettgewebes im Bereich der Steißbeinregion.

Es werden drei Formen unterschieden: Bei der asymptomatischen Form bestehen keine Beschwerden; es können jedoch in der Gesäßregion kleine Öffnungen der Haut festgestellt werden. Die akut abszedierende Form bedingt eine Schwellung, Rötung sowie Schmerzen in der betroffenen Region. Bei der chronischen Form kommt es zu immer wiederkehrender Sekretion serös-eitriger Flüssigkeit aus den Öffnungen in der Steißbeinregion.

Als Ursache des Pilonidalsinus werden das Einwachsen von Haaren oder eine angeborene Missbildung angesehen. Die Diagnose kann meist durch eine einfache Untersuchung der Steißbeinregion gestellt werden. Die traditionelle Therapie ist eine Ausschneidung des Befundes mit anschließender offener Wundbehandlung. Mittlerweile haben sich andere operative Behandlungsmethoden etabliert, die auf den Verschluss der Wunde zielen. Eine einfache Pflege, wie regelmäßiges Ausduschen der Region ist von essentieller Bedeutung.

 
Sektion Koloproktologie

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