Gutartige Tumoren

Chirurgie

Direktor:
Prof. Dr. med. Robert Grützmann, MBA

Gutartige Tumoren

Eine häufig gutartige Veränderung von Dickdarm und Enddarm stellen Wucherungen der Schleimhaut dar, sogenannte Polypen. 10% der Menschen der westlichen Welt entwickeln im Laufe ihres Lebens Darmpolypen. Da diese mit zunehmender Größe bösartig werden können, ist eine Abtragung angezeigt. Ist dies auf endoskopischem Weg nicht möglich, kann der Eingriff operativ laparoskopisch (minimalinvasiv) oder offen erfolgen.

Die durch humane Papillomaviren verursachten, hoch ansteckenden Feigwarzen, die häufig als stecknadelkopfgroße Papeln am Analrand und im Analkanal auffallen und Juckreiz verursachen können, sollten aufgrund des Entartungsrisikos und der zunehmenden Ausbreitung therapiert werden. In Abhängigkeit von ihrer Größe und Ausdehnung kann eine Behandlung mit Externa (z.B. Imiquimod) oder eine operative Entfernung indiziert sein.

Harmlos sind hingegen Hautlappen am Analrand, sogenannte Marisken, die mit zunehmendem Lebensalter bei bis zu 80% aller Menschen auftreten. Eine Entfernung ist nur bei ausgeprägten Beschwerden erforderlich. Gleiches gilt auch für die sogenannten hypertrophierten Analpapillen, die im Zusammenhang mit entzündlichen Prozessen im Analkanal als katzenzahnartige Auftreibungen der Analhaut entstehen können. Auch in der Perianalregion können die gleichen gutartigen Tumoren wie an anderen Körperteilen auftreten, beispielsweise Lipome, Leiomyome, Hämangiome, Lymphangiome oder Neurofibrome.

Verschiedene Oberflächenmuster bei kolorektalen Polypen, sog. Pit-Pattern-Klassifikation
 
Sektion Koloproktologie

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